Einwohnerwesen und GIS

Darstellung von Daten aus dem Einwohnerwesen im GIS

Grafik GIS-Fachdaten

Um Altersstrukturen und Bevölkerungsveränderungen in anschaulicher Weise zu erklären, bietet sich eine raumbezogene, auf Geoinformationssystemen (GIS) basierte Darstellung von Daten aus dem Einwohnerwesen an. Dabei wird jedem Datensatz aus dem Einwohnerwesen mit Hilfe der Wohnadresse eine Koordinate und damit ein Raumbezug zugeordnet. Diese Daten können dann auf der Basis von Ortsteilen, Wahl- und Schulbezirken oder anderen statistischen Einheiten wie Baublöcken bzw. Wohnquartieren räumlich ausgewertet werden.

Typische Beispiele für die Anwendung und Auswertung von Einwohner-Daten im GIS sind die Planung von Schuleinzugs- und Wahlbezirken, von Kinderspielplätzen und Schulen. Auch der Aufbau eines Leerstandskatasters zur Darstellung von aktuellen bzw. zukünftig zu erwartenden Gebäudeleerständen kann für Kommunen von großer Bedeutung sein. Hierbei ist darauf zu achten, dass der persönliche Datenschutz gewahrt bleibt und die Daten ausschließlich in anonymisierter Form verwendet werden.