Erfolgreicher Start für den votemanager

Wahl Kreuz/Haken mit Buntstift

Die Bundestagswahl war in vielerlei Hinsicht spannend. Bei der KDO drehte sich am Wahltag alles um den ersten Einsatz des votemanagers. Das Resümee am Ende des Wahltags war sehr positiv!

Bereits 160 Kommunen setzten zur Bundestagswahl erfolgreich auf den votemanager, eine Anwendung der vote iT. Die moderne Lösung wird bis Jahresende die KDO-Wahlprogramme ablösen. Für die langfristige Kooperation ist die KDO sogar Anteilseigner der vote iT geworden, dem Hersteller des votemanagers.

Gut vorbereitet auf den Wahltag
Bei 16 Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern und einigen weiteren in Niedersachsen kamen noch die bewährten KDO-Wahlprogramme zum Einsatz. „Wenn man bedenkt, dass wir zwei Programme parallel inhaltlich und technisch betreuen mussten, dann können wir sehr zufrieden sein“, erklärt Elfi Buchholz, verantwortliche Produktmanagerin. Sie war ab Sonntagnachmittag mit einem 20-köpfigen Team aus Technikern und Beratern in Bereitschaft, um den Kunden bei Problemen zu helfen. Damit die gut vorbereitet sind, hatte die KDO im Vorfeld 380 Anwender im Umgang mit der neuen Wahlsoftware geschult.

Datensicherheit zählt
Während die KDO-Wahlprogramme in der Regel dezentral in den Kommunen betrieben wurden, gab es mit dem votemanager als Web-Anwendung einen kompletten Richtungswechsel. „Eine Anwendung anzubieten, die im ISO-zertifizierten Hochleistungsrechenzentrum betrieben wird, das war angesichts der Diskussion um Sicherheitslücken genau die richtige Entscheidung“, ist sich auch Dr. Rolf Beyer, Verbandsgeschäftsführer der KDO, sicher. „Aber unsere Kunden hatten natürlich Bedenken, dass es zu Engpässen bei der Datenübertragung kommen könnte.“ Die hat es aber nicht gegeben: Die Anwendung lief für die 650 angemeldeten Benutzer stabil und die Leitungen hielten Stand. Auch die Präsentation der Wahlergebnisse im Internet funktionierte gut und es konnten 9 Mio. Seitenabrufe verzeichnet werden.

Nichtsdestotrotz gibt es einzelne Meldungen von Kunden über Probleme, die nun gesichtet und geklärt werden müssen. „Mit Blick auf die kommende Landtagswahl in Niedersachsen können wir uns jetzt nicht ausruhen. Aber mit der Bundestagswahl hat unser Konzept sozusagen die Feuerprobe bestanden. Wir sind fachlich und technisch sehr gut aufgestellt, das haben auch die Rückmeldungen der Kunden gezeigt!“ erklärt Elfi Buchholz abschließend.


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