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Umstellung des OSCI Intermediär auf Kubernetes erfolgreich abgeschlossen
Die KDO hat die Betriebsinfrastruktur des OSCI Intermediär – die zentrale Plattform für die sichere digitale Kommunikation zwischen Behörden – erfolgreich auf das moderne Kubernetes-System umgestellt. Damit stellt die KDO eine höhere Ausfallsicherheit, bessere Skalierbarkeit und langfristige Stabilität für ihre über 160 Kunden sicher.
Die digitale Kommunikation zwischen Behörden ist ein zentraler Baustein für effiziente Verwaltungsprozesse. Der OSCI Intermediär, entwickelt von der Governikus Service GmbH, ermöglicht diesen Austausch sicher und zuverlässig – etwa für Steuerbescheide, Bauanträge, Anmeldungen oder andere behördliche Vorgänge. Als Hosting-Partner betreibt die KDO diese wichtige Infrastruktur für ihre Kunden.
Notwendige Modernisierung
Seit Jahren bildet der OSCI Intermediär das Rückgrat für die sichere Behördenkommunikation. Durch die geplante Einstellung der Softwarepflege und des Betriebssupports für die Suite 6.0 (Betrieb unter JBoss) im Mai 2026 – später auf April 2027 verschoben – musste schlichtweg auf die zukunftssichere Lösung gesetzt werden. Diese hat die Governikus Service GmbH im April dieses Jahres vollständig für den Intermediärsbetrieb bereitgestellt.
Erfolgreiche Umstellung
Die Migration der Betriebsinfrastruktur auf Kubernetes war ein strukturiertes Großprojekt mit klaren Meilensteinen. Zunächst wurde der neue Betrieb auf einer Entwicklungsumgebung von der KDO-Entwicklungsabteilung getestet. Danach wurde die aktive Entwicklungsumgebung im Parallelbetrieb getestet: Sowohl die alte JBoss- als auch die neue Kubernetes-Umgebung liefen parallel, um sicherzustellen, dass alle Funktionen wie gewohnt verfügbar blieben. In der Produktion wurde dies genauso umgesetzt. „Dieser Schritt war entscheidend, um Risiken zu minimieren und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen“, erklärt Florian Lenk, Mitarbeiter im Bereich Linux bei der KDO, das Vorgehen. Nach erfolgreichen Tests folgte die vollständige Migration, die JBoss-Knoten wurden dazu abgeschaltet und aus der Lastverteilung genommen. Die Umstellung erfolgte dadurch ohne Ausfälle oder Beeinträchtigungen für die Kunden.
Allerlei Vorteile
Für die über 160 Verwaltungen bringt die Umstellung vor allem mehr Stabilität und Flexibilität: Der OSCI Intermediär läuft nun auf einer modernen, skalierbaren Plattform, die auch bei steigenden Nutzerzahlen oder unvorhergesehenen Lastspitzen reibungslos funktioniert. Gleichzeitig profitieren die Kunden von aktuellen Updates und verbesserten Sicherheitsfeatures, da Kubernetes kontinuierlich weiterentwickelt wird. Neben den Kunden, profitiert auch die KDO von der Modernisierung: Die neue Infrastruktur reduziert den manuellen Wartungsaufwand, ermöglicht eine effizientere Ressourcennutzung und schafft die Grundlage für zukünftige Erweiterungen. Mit der Umstellung gehört die KDO zu den ersten Betreibern, die auf die Kubernetes-Technologie umgestellt haben.
Bild ©KI-generiert Impressum Ausgabe 42. KW 2026