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Nachhaltige Digitalisierung: pmINSPIRE hochverfügbar

Die vollständige Erfüllung der EU-Richtlinie INSPIRE ist eine der Aufgaben, denen sich niedersächsische Landkreise und Kommunen bis Ende 2021 stellen müssen. Mit der GDI-Plattform pmINSPIRE steht einer Umsetzung der hohen Anforderungen nichts mehr im Wege. Mehrere große Kommunen stellen sich bereits gemeinsam der Verantwortung.

Die EU-Richtlinie INSPIRE setzt sich zum Ziel, eine gemeinsame Geodateninfrastruktur in Europa aufzubauen, die einen grenzübergreifenden Austausch von Geoinformationen zulässt. Dies erfordert, dass die Daten interoperabel bzw. in einem allgemeingültig europaweit lesbaren Format vorliegen und für die Öffentlichkeit verfügbar sind. Aus diesem Grund müssen die vorhandenen Geodatenbestände der Kommunen modelliert und transformiert werden.

Diese Transformationsvorgänge, aber auch qualitative Vorgaben zu Performance, Antwortzeiten bei Suchanfragen, Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit der Services stellen die Verwaltungen vor große Herausforderungen. Um Landkreise und Kommunen zu unterstützen, bietet die KDO deshalb gemeinsam mit der GovConnect und den anhängigen Gesellschaftern die Plattform pmINSPIRE, die allen rechtlichen und technischen Anforderungen gerecht wird. Die Bedienung erfolgt über eine intuitive Weboberfläche. Als Softwarelösung kommt hale>>connect der Firma wetransform GmbH zum Einsatz.

pmINSPIRE: stark, effizient und wirtschaftlich
Die INSPIRE-Kunden stellen sich gemeinsam mit ihrem IT-Dienstleister und der GovConnect GmbH den wartenden Aufgaben. „In enger Zusammenarbeit mit mehreren Landkreisen ist es unser Ziel, die Herausforderungen zu stemmen“, erläutert Henning Mossell, Berater Geoinformationssysteme bei der KDO. „Wir haben bereits begonnen, die INSPIRE-pflichtigen Datenbestände mit den dazugehörigen Metadaten entsprechend konform zu veröffentlichen und abrufbar bereitzustellen.“ Sind diese Arbeiten erfolgreich abgeschlossen, erfolgt eine Meldung an die niedersächsische Koordinierungsstelle GDI-NI, damit die neuen Daten und Dienste von pmINSPIRE eingesammelt werden, um sie so den übergeordneten Portalen des Landes, des Bundes und schlussendlich dem INSPIRE-Portal der EU zugänglich zu machen.

Auch originäre Datenbestände werden hochverfügbar als Dienste zur Verfügung gestellt
„Entgegen der landläufigen Meinung ist es nicht nachrangig, ob die Dienste schon harmonisierte, interoperable INSPIRE-Daten bereitstellen oder ob die Daten noch im ursprünglichen, verwaltungseigenen Datenmodell vorliegen“, erklärt Henning Mossell. So sollten auch bereits vorhandene und meldepflichtige Datenbestände aus der eigenen, selbst hergestellten Geodatenstruktur mit Metadatenbeständen verbunden und als hochverfügbare Services bereitgestellt werden. Die von der EU geforderte „Quality of Service“ für sämtliche Dienste ist dank pmINSPIRE dabei immer gewährleistet.

Neben den Pilotkunden stehen bereits weitere Kommunen in den Startlöchern. „Wir freuen uns auf die Projekte. Geoinformationen müssen mühelos für alle zugänglich sein, denn sie sind für nahezu alle Aufgaben und Entscheidungen notwendig. Sie sollen aussagekräftig, wirtschaftlich und gewinnbringend zu verwenden sein. Das ist nicht nur die Quintessenz der INSPIRE-Richtlinie, sondern auch eine wesentliche Forderung der heutigen Wissensgesellschaft“, zeigt Henning Mossell abschließend die Tragweite der EU-Richtlinie auf.

  Impressum  Ausgabe 9. KW

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