Perspektivvielfalt, echte Zusammenarbeit und nachhaltige Lösungen – genau das zeichnet das neue Format KDO-Kommunal:Werk aus. Innerhalb einer 90-tägigen Zusammenarbeit entstehen in fünf Werkstätten praxisnahe, nachhaltig nutzbare und innovative Lösungsansätze.
KDO-Kommunal:Werk
90 Tage. 5 Werkstätten. Eine gemeinsame Vision.
Kommunen stehen vor komplexen Herausforderungen, die sie oft nicht allein lösen können. Kooperationen und gemeinsame Projekte werden deshalb immer wichtiger. Genau hier setzt das KDO-Kommunal:Werk als neues Veranstaltungsformat an: Heterogen zusammengesetzte Arbeitsgruppen, bestehend aus Expert*innen der KDO und ausgewählten Vertreter*innen unterschiedlicher Verwaltungen, befassen sich drei Monate lang mit aktuellen kommunalen Herausforderungen. Ob Prototyp, Kampagne oder Rollenschärfung: Innerhalb der 90-tägigen Zusammenarbeit entsteht pro Werkstatt ein praxisnaher, nachhaltig nutzbarer und innovativer Lösungsansatz, um die Verwaltung von morgen zu gestalten.
Zusammenarbeit, die passt
Damit jede Werkstatt ihr volles Potenzial entfalten kann, legen wir großen Wert auf eine Gruppenzusammensetzung, in der sich vielfältige Perspektiven und Erfahrungen ergänzen. Da die Anzahl der Plätze pro Werkstatt begrenzt ist, handelt es sich bei Ihrer Anmeldung zunächst um eine Bewerbung für die Teilnahme.
Bewerbungsschluss: Ende Juni 2026
Rückmeldung zur Teilnahme: voraussichtlich Ende Juni 2026
Basierend auf zahlreichen Gesprächen und Umfragen haben sich für das Kommunal:Werk 2026 fünf Themen herauskristallisiert, die von jeweils einer Werkstattgruppe bearbeitet werden. Wir laden Sie herzlich ein, sich auf die Teilnahme an einer der Gruppen zu bewerben. Ihre Perspektive und Lösungskompetenz zählt!
So läuft das KDO-Kommunal:Werk ab
- Auftaktveranstaltung: 20. August 2026
- Arbeitsphase: August bis November 2026, alle zwei Wochen per Online-Meetings
- Ergebnispräsentation: 03.Dezember 2026
Bei der Auftaktveranstaltung richten wir gemeinsam den Blick auf die anschließenden drei Arbeitsmonate: Wir tauschen uns über Ziele und Erwartungen aus und strukturieren die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppen.
Die anschließende Arbeitsphase verläuft je nach Werkstatt und Zielsetzung zum Großteil individuell. Die regelmäßigen Onlinemeetings dienen dazu, über Arbeitsfortschritte zu berichten, Aufgabenpakete zu verteilen und die Zusammenarbeit zu organisieren. Eine Plattform hierfür sowie alle weiteren benötigten Materialien und Zugänge werden den Werkstattteilnehmenden vor Veranstaltungsauftakt durch die KDO bereitgestellt.
Praxisnah und effizient: DMS-Tutorials für Anwendende
KDO-DMS&more vereint digitale Aktenführung, intelligente Workflows und revisionssichere Archivierung in einer modernen Lösung, die Verwaltungsprozesse effizient, transparent und zukunftssicher gestaltet.
In Werkstatt 1 möchten wir gemeinsam mit Ihnen Tutorials für die Lösung erarbeiten, die verständlich, direkt anwendbar und aus dem Arbeitsalltag heraus den Einsatz von KDO-DMS&more noch effizienter gestalten. Sie sind Anwender*in von KDO-DMS&more, Digitalisierungsbeauftrage/r oder Sachbearbeiter*in und möchten Ihren besten Tipp verraten oder ein Alltagsproblem für andere lösen? Dann laden wir Sie herzlich zur Bewerbung um einen Platz in dieser Werkstatt ein!
Ihr Nutzen
- Praxisnahe Tutorials, die Ihre Arbeitsabläufe optimieren
- Zeitersparnis durch standardisierte Anleitungen
- Austausch und Vernetzung mit anderen Anwender*innen und KDO-Expert*innen
- Möglichkeit, eigene Erfahrungen einzubringen und das erworbene Wissen in der eigenen Verwaltung weiterzugeben
Das sollten Teilnehmende mitbringen
- Aktive Mitgestaltung (z. B. Feedback zu Inhalten, Testen von Tutorials)
- Bereitschaft eigene Praxisbeispiele einzubringen
- Kenntnisse in KDO-DMS&more
Weitere Infos und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie hier.
Gewerbeanzeige Express: mittels Once-Only-Prinzip zur automatisierten Gewerbeanmeldung
Möchten Bürger*innen ein Gewerbe anmelden, müssen zunächst zahlreiche Daten erfasst, Dokumente ausgefüllt und geprüft sowie Angaben in Fachverfahren übertragen werden. Letzteres geschieht – obwohl die Daten meist im Handelsregister bereits vorliegen – manuell und mit hohem Aufwand durch die zuständigen Sachbearbeiter*innen.
Abhilfe könnten hier effektive Automatisierungen schaffen, die Quelldaten über einen Adapter aus dem Handelsregisterauszug entnehmen, mittels KI ergänzen sowie über einen weiteren Adapter als fertiggestellte Gewerbeanzeige an VOIS|GESO weiterleiten. Das damit umgesetzte Once-Only-Prinzip würde den bislang vorherrschenden Mehraufwand ersparen und Bürger*innen als auch Sachbearbeiter*innen maßgeblich entlasten.
In Werkstatt 2 möchten wir gemeinsam mit Ihnen ein Minimal Viable Product (MVP) entwickeln, dass genau diese automatisierte Gewerbeanmeldung umsetzt. Da die Lösung Ihren Arbeitsalltag erleichtern soll und wir aus der Praxis für die Praxis heraus entwickeln möchten, sind wir auf Ihre Expertise und Ideen angewiesen! Wir laden alle interessierten Sachbearbeiter*innen dieses Fachbereichs herzlich dazu ein, sich zur Teilnahme zu bewerben – Lassen uns Sie uns gemeinsam die Gewerbeanzeige von morgen gestalten!
Ihr Nutzen
- Entlastung der Bürger*innen sowie der Sachbearbeitung durch die Umsetzung des Once-Only-Prinzips
- Austausch und Vernetzung mit anderen Kommunen und KDO-Expert*innen
- Möglichkeit, eigene Erfahrungen einzubringen und das erworbene Wissen in der eigenen Verwaltung weiterzugeben
Das sollten Teilnehmende mitbringen
- Aktive Mitgestaltung (z. B. Feedback zu Inhalten, Testbereitschaft, Zuarbeit zwischen den Terminen)
- Bereitschaft eigene Praxisbeispiele einzubringen
Weitere Infos und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie hier.
Gemeinsam verstehen. Gemeinsam verändern: ITK-Rolle gestalten
Erfolgreiche Zusammenarbeit – insbesondere zwischen Verwaltung und IT-Dienstleister – gelingt besonders dann, wenn Aufgaben klar verteilt und in konkreten Rollen verankert sind. Dieses „Bewusstsein“ und die klare Abgrenzung von Zuständigkeiten vereinheitlicht Erwartungen auf beiden Seiten und bildet eine verlässliche Grundlage für starke Services. Was in der Theorie leicht klingt, ist im Alltag jedoch gar nicht so selbstverständlich und durch viele Variablen beeinflusst. So fallen beispielsweise Verantwortlichkeiten, Entscheidungsbefugnisse oder Informationsflüsse in unterschiedlichen Verwaltungen unterschiedlich aus.
Bei Zusammenarbeiten zwischen Verwaltung und der KDO steht die Position der IT-Koordinator*innen als zentrale Schnittstelle stark im Vordergrund – doch was zeichnet diese Rolle aus? Welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten sollen IT-Koordinator*innen verbindlich übernehmen und welche ausdrücklich nicht?
In Werkstatt 3 möchten wir gemeinsam mit Ihnen diese Kernrolle definieren, eindeutige Arbeitsfelder identifizieren und Klarheit über beidseitige Erwartungen schaffen. Das Ergebnis ist eine verbindliche ITK-Rolle, die nicht nur in zukünftigen Prozessen und Zusammenarbeiten aktiv gelebt werden soll, sondern auch in die Verträge eingebunden wird.
Sie sind IT-Koordinator*in in ihrer Verwaltung und an der Ausgestaltung dieser Rolle interessiert? Dann laden wir Sie herzlich ein, sich zur Teilnahme an dieser Werkstatt zu bewerben! Wir freuen uns auf Ihre Meinungen, Ideen und Wünsche zu dieser zentralen Rolle – für eine noch engere und effizientere Zusammenarbeit!
Ihr Nutzen
- Gemeinsames Verständnis von Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten
- Reduzierung von Reibungsverlusten im Arbeitsalltag
- Verlässliche Grundlage für stabile Services und transparente Verträge
- Austausch und Vernetzung mit anderen IT-Koordinator*innen und KDO-Expert*innen
- Möglichkeit, eigene Erfahrungen einzubringen und das erworbene Wissen in der eigenen Verwaltung weiterzugeben
Das sollten Teilnehmende mitbringen
- Aktive Mitarbeit am Konzept und den entstehenden Inhalten
- Bereitschaft, konkrete Praxisfälle und eigene Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag einzubringen
Weitere Infos und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie hier.
Verwaltung, die ankommt: Kampagne für Bund-ID & EfA
Die Bund-ID und EfA-Leistungen bilden zentrale Bausteine für einen nutzer*innenfreundlichen Zugang zu digitalen Verwaltungsleistungen und gestalten eine Vielzahl von Vorgängen zugleich effizienter und bürger*innennäher. In der Praxis zeigt sich jedoch: Akzeptanzbarrieren und Berührungsängste seitens der Bürger*innen sind keine Seltenheit – und auch Sachbearbeiter*innen schöpfen das volle Potenzial der Leistungen oftmals nicht aus.
Um beide Parteien gleichermaßen für die digitalen Verwaltungsleistungen zu begeistern, sie über ihre Möglichkeiten zu informieren und Nutzungshürden abzubauen, entsteht innerhalb dieser Werkstatt ein ganzheitliches Kampagnenkonzept – klar, verständlich und für ganz Niedersachsen anwendbar.
Unabhängig davon, ob Ihr Steckenpferd die verwaltungsinterne Kommunikation oder die gezielte Bürger*innenansprache ist – für Werkstatt Nummer vier suchen wir Teilnehmer*innen, die ihre Begeisterung an den digitalen Verwaltungsleistungen weitergeben möchten.
Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme ein und freuen uns darauf, gemeinsam eine Kampagne zu entwickeln, die wirklich ankommt!
Ihr Nutzen
- Sensibilisierungskampagne zur Bund-ID und EfA-Leistungen für Verwaltungsmitarbeitende und/oder
- Marketingkampagne für Bürger*innen
- Austausch und Vernetzung mit anderen Kommunen und KDO-Expert*innen
- Möglichkeit, eigene Erfahrungen einzubringen und das erworbene Wissen in der eigenen Verwaltung weiterzugeben
Das sollten Teilnehmende mitbringen
- Bereitschaft, eigene Ideen und Impulse aktiv einzubringen
- Aktive Mitarbeit am Konzept und den entstehenden Inhalten
Weitere Infos und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie hier.
Kommunale Planung über Verwaltungsgrenzen hinweg: Mit GIS zu neuen Synergien
Geoinformationen sind weit mehr als nur Karten oder Kartaster und als Raumbezug in knapp 80 Prozent aller verwaltungsbezogenen Daten zu finden. Ihre Aussagekraft beschränkt sich dabei nicht auf geografische Grenzen und bietet – bislang meist außer Acht gelassenes – Potenzial zur interkommunalen Planung. Mögliche Berührungspunkte sind dabei fast grenzenlos und beispielsweise in Bereichen wie dem Katastrophenschutz oder dem Tourismus zu identifizieren.
Doch wie können diese Informationen in Verbindung gesetzt und verwaltungsübergreifend nutzbar gemacht werden? Genau mit dieser Frage beschäftigt sich Werkstatt Nummer fünf. Gemeinsam soll eine prototypische Lösung zur interkommunalen Zusammenarbeit erarbeitet und mittels der GIS-Plattform umgesetzt werden.
Sie nutzen bereits das RIWA GIS-Zentrum und haben direkt eine Idee im Kopf, bei der Ihnen eine verwaltungsübergreifende Lösung zur Geodatennutzung helfen würde? Dann bewerben Sie sich jetzt zur Teilnahme an Werkstatt 5! Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen in die Welt der Geodaten einzusteigen – und kommunale Planung über Verwaltungsgrenzen hinweg einfacher zu machen!
Ihr Nutzen
- Prototypische Beispiele für den Einsatz einer GIS-Plattform zur Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit
- Konkrete Ideen für weitere Einsatzgebiete und zukünftige Projekte
- Praxisnahe Ansätze zur Weiterentwicklung der Verwaltungsdigitalisierung
- Austausch und Vernetzung mit anderen Kommunen und KDO-Expert*innen
- Möglichkeit, eigene Erfahrungen einzubringen und das erworbene Wissen in der eigenen Verwaltung weiterzugeben
Das sollten Teilnehmende mitbringen
- Bereitschaft, eigene Ideen und Impulse aktiv einzubringen
- Aktive Mitarbeit bei der gemeinsamen Entwicklung von Konzepten & Lösungen
- Blick für verwaltungsweite Zusammenhänge und strategische Fragestellungen
Weitere Infos und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie hier.