40 Jahre KDO. Feiern Sie mit uns!

40 Jahre KDO
Hätten Sie es gewusst? Die KDO wurde bereits 1971 gegründet! Mit einem Rundschreiben 1969 schlug die KGSt den deutschen Kommunen vor, sich zu „Gemeinsamen Kommunalen Datenzentralen“ zusammenzuschließen, damit man sich die Kosten der damals sehr teuren Großrechner teilen konnte. Daraus folgte 1971 die Geburtsstunde der KDO, die damit in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert.


Aus 12 Mitarbeitern in der Anfangszeit sind inzwischen mehr als 200 geworden und neben unseren 68 Verbandsmitgliedern betreut der Oldenburger IT-Dienstleister heute über 420 Kunden bundesweit. Jede zweite Kommune in Niedersachsen setzt inzwischen KDO-Softwareprodukte ein, nutzt individuelle Dienstleistungen oder lässt sich beraten.


Von der Datenerfassung zum modernen Dienstleister


Die Entwicklung der vergangenen 40 Jahre ist beeindruckend, denn gestartet ist die KDO als Datenverarbeiter auf stundenweise „geliehenen“ Rechnern. 1972 wurde der erste eigene Großrechner mit einem Hauptspeicher von 128 KB in Betrieb genommen, Nach der intelligenten Datenverarbeitung mit Singer/ICL-Geräten folgte Anfang der 80er-Jahre KDO-DIREKT. Damit konnten Daten erstmals dezentral erfasst und alternativ zentral oder dezentral gespeichert werden. Das war einzigartig damals. Mit Gründung des UNIX-Verbundes Niedersachsen 1989 startete die KDO gemeinsam mit fünf Datenzentralen in eine weitere Ära. Angesichts der rasanten technologischen Entwicklung sollten frei verfügbare Betriebssysteme zusammen genutzt und Synergien ausgeschöpft werden. Sehr erfolgreich, wie die Laufzeit von UVN-FIN, UVN-EIWO und UVN-KFZ beweist. Auch die 90er-Jahre waren sehr ereignisreich: Die KDO gewann viele Kunden in Friesland, Ostfriesland, dem Elbe-Weser-Gebiet und im südwestniedersächsischen Raum. 1997 wurde die KSN GmbH gegründet, an der die KDO beteiligt ist.


Mehr Kunden - mehr Mitarbeiter - mehr Platz für moderne Technik


Dank der erfolgreichen Expansion bezog die KDO 2006 einen großen Anbau und konnte dort auch das moderne Hochleistungsrechenzentrum mit einer Kapazität von 90 TB in Betrieb nehmen. Es beherbergt heute mehr als 250 physikalische sowie 300 virtuelle Server und ist ausgestattet mit einer modernen Oxy-Reduct-Anlage zur Brandvermeidung durch Sauerstoffreduzierung, einer redundant ausgelegten Klimatisierung und einer unterbrechungsfreien Stromversorgung.


Aber diese moderne Infrastruktur kann noch mehr: Seit 2007 betreibt die KDO dort auch den Server für das Deutsche Verwaltungs- und Diensteverzeichnis für das Land Niedersachsen, an dessen Entwicklung sie auch maßgeblich beteiligt war. 2009 erhielt die KDO den Auftrag für den bundesweiten Betrieb einer hochausfallsicheren Landschaft für die Umsetzung des elektronischen Abfallnachweisverfahrens. Und seit 2010 betreibt die KDO mit ePR&more im Rechenzentrum eine eigene Lösung für das elektronische Personenstandsregister, die auf dem ePR-Server des Verlags für Standesamtswesen basiert.


Kooperationspartner und Vernetzung


2002 geht der ehemalige Geschäftsführer Dieter Kruse nach 30 Jahren in den Ruhestand, Nachfolger wird Dr. Rolf Beyer. Er setzt im E-Government-Zeitalter verstärkt auf Kooperationen mit Partnern und überregionale Projekte. 2004 wird schließlich die KDO Service GmbH gegründet, die erst das schnelle Wachstum der folgenden Jahre ermöglicht. Und das war auch notwendig, denn allein die Doppikwelle mit nahezu 100 Umstellungen und später die Einführung von MESO fordern größte Flexibilität und Einsatz.


Gemeinsam mit niedersächsischen Datenzentralen und kommunalen Spitzenverbänden wird „MOIN!“ – Meldewesen online – entwickelt - ein Projekt aus dem schließlich die GovConnect GmbH hervorgeht, an der die KDO beteiligt ist. Auch die Vernetzung wird wichtiger und so ist die KDO 2006 Gründungsmitglied des Branchenverbandes VITAKO e. V., der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, in dessen Vorstand Dr. Rolf Beyer 2008 gewählt wird.


2010 starten KDO und DZBW eine Kooperation und entwickeln gemeinsam ein neues Kfz-Zulassungsverfahren, das ab 2013 sukzessive zum Einsatz kommen wird.


Statt eigener Lösungen setzt die KDO unter Dr. Beyer verstärkt auf etablierte Produkte und geht Vertriebspartnerschaften mit namhaften Firmen ein. Dadurch wird das Produktportfolio umfangreicher und die KDO kann sich auf die Integration von Softwarelösungen für Kommunalverwaltungen konzentrieren sowie sich zusätzlich Forschungsprojekten widmen. 2011 erhält sie, gemeinsam mit Partnern, den Zuschlag für die Mitarbeit bei AC4DC, der Entwicklung eines energieeffizienten Rechenzentrums, und DisGover, dem Aufbau einer Suchmaschine für das semantische Web.


Ein kurzer Abriss für eine 40-jährige Geschichte, den man kaum noch knapper fassen könnte.


„Unsere stetige Aufgabe ist es, den Kommunen heute zur Seite zu stehen und für morgen den Weg zu ebnen.“ erläutert Rolf Beyer die Philosophie der KDO. Auf in die Zukunft!


 
 
Diese Seiten wurden mit RedDot erstellt.